Montag, 20. Januar 2014

Meine eigene Welt

Es ist kalt um mich herum. Leise und Still!
Die Uhr zeigt, die Welt dreht sich weiter. Doch ich bin nicht Teil davon!
Beobachte nur. Sehe, höre, doch kommt es bei mir nicht an!
Gebe den Menschen was sie wollen. Nicke und lächle. Gehe weiter!
Dann bleibe ich stehen. Drehe mich im Kreis.
Habe meine eigene Welt. Keiner sieht sie. So wie ich ihre nicht sehe!
Weinen, trauern, wütend sein. Das mache ich im Kopf - in meiner Welt!
Ihr seht es nicht, denn ich lächle.
Lass ich es doch einmal zu, merke ich schnell - keinen interessiert es!
Ich gehe schnell zurück in meine Welt - dort finde ich Trost!
Schließe die Augen. Wärme umhüllt mich, Sanftheit berührt mich.
Sehnsucht wird gestillt!

Werde ich aus meiner Welt gerissen, denke ich sofort wehmütig zurück.
Verfalle in Melancholie!

Ihr zieht an mir vorbei. Spricht mit mir.
Ich erinnere mich. Ich verstehe euch.
Fühle eure Emotionen. Will euch helfen.
Höre zu, gebe rat, freue mich mit euch. - Aber es berührt mich nicht!
Ich nehme Teil am Leben, doch zieht es nur an mir vorbei!
Ich halte mich selbst, tröste mich selbst, wische mir die Tränen aus dem Gesicht.
Alles wird gut. Ich kann glücklich sein - alles in meiner eigenen Welt!

Lasst mich allein um glücklich zu sein!


Donnerstag, 14. November 2013

Träume

Ich träume, nicht nur in der Nacht, nein ich träume andauernd. Habe mir eine eigene Welt erschaffen, ganz nach meinem Geschmack. Und Ja, es gibt auch schlimme Dinge darin, aber immer habe ich jemand, der mich hält. Mein Traum besteht nur aus jemanden, der mich fest in die Arme nimmt. Er oder Sie hat kein Gesicht, er ist einfach nur da. Da für mich!!! Tage, Wochen, Monate vergehen, ich blende die Ralität aus. Die Realität ist so grausam, gemein und ungerecht. Ich habe es akzeptiert, dennoch träume ich von einer Besseren. Mein Traum beinhaltet keine Perfektion, keine unvollkommende Schönheit keine absulte Attraktivität. In meinein Träumen ist diese Person einfach nur Mein, mein Anker, mein Rettungssteil, mein Boden. Wann immer ich sie brauche, ich falle nie tief, ich schlage nie auf. Ich schließe meine Augen, sehe Dich, du bist für mich da, du siehst mich an - ich sehe alles in Dir. Du gibtst mir keine Ratschläge, tröstetst mich nicht mit netten Worten, drängst mich nicht zu einem besseren Denken. Du bist einfach nur da. Ich habe dich erschaffen, in meinen Träumen, in meinen Vorstellungen, meinen Gedanken... Ich weiß, dass es dich niemals geben wird, denn ich suche schon so lange. Du verstehtst mich, akzeptierst mich, stehst mir in den Shlimmsten Stunden meines Lebens bei. Ich schieße meine Augen, denke an dich - alles ist gut! Wo bist du? Diese Realität, die so sehr schemrzt, das kann nicht real sein. Wo bist du? Komm zu mir. Zeige mir das, was ich träume. Wo bist du?

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Mein Dornröschen

Dornröschen umzingelt und gefesselt von tausend Rosenbüschen. Ihre Haut zerstochen und blutig von den Dornen. Auf Ewigkeit in Folter verdammt!

All die Jahre, regungslos und doch voller Pein, die Gedanken nur an ihren Prinzen gerichtet. Jahr für Jahr stieg ihre Sensucht nach ihm, nur die offenen Wunden an ihrem Körper ließen sie nicht zusammen brechen. Dieser Schmerz war der Ausgleich ihrer unerträglichen Sehnsucht!

100 Jahre wartend lag sie da. Will nur von ihm berühft und geküsst werden. Ihre Tränen vermischten sich mit dem Blut, wann wird sie erlöst sein?

Der Prinz kam mit voller Erleichterung sie zu befreien. Sie wollte jedoch nicht! Die Rosendornen hielten das wilde Monster in ihr im Zaum. Er würde erschrecken, wenn sie über ihn herfiele, alles raus liese, was sie Jahrzehnte in ihr ansammelte!

Seine zärtlichen Berührungen, seine begehrten Blicke, das wollte sie und das konnte er ihr nur geben, solange sie dort unter Schmerzen lag, nackt, sehnsüchtig, ihre Beine für ihn bereit!


Dienstag, 4. Dezember 2012

Die Monster

Die Monster, die Monster sind überall. Sie wollen sie fangen, sie fesseln, sie verschlingen. Sie halten sie fest, sie beißen ihr die Haut vom Leib, die Haut die mit seinen Berührungen bedeckt sind. Sie fressen ihr Fleisch, das Fleisch, das sie einst nur ihm schenkte. Sie reißen ihr die Lungen heraus, die Lungen die den Atem seiner Küsse in sich tragen. Schließlich auch ihr Herz, das Herz, das nur ihn liebte. Verlassen liegen nun die blutverschmierten Knochen auf dem Sand, in der Hitze der Sonne, verstreut, nicht zu erkennen welcher einst, welchen Körperteil hielt. Zersplittert zerkratz von den gierigen Zähnen der Monster.

Die Eifersucht trägt sie nun in sich, die Habgier trägt sie nun in sich, die Wollust trägt sie nun in sich. Aufgenommen von der unerträglichen Liebe. Seine Hände an den Lippen, endlich trägt er sie in sich, ihr Innerstes, das er schon immer vor Begierde verschlingen wollte. Mit ihrem Blut an seinen Händen gräbt er ein Loch für ihre süßlichen Überreste, die noch zum Greifen so nah sind, verdeckt sie mit dem nassen Sand. Einsam, im kalten Dunkel liegen sie nun vergraben.

Befriedigt legt er sich daneben, streicht über ihr Grab. Tränen überfallen ihn, Trauer macht sich in ihm breit. Plötzlich überwältigt von Wut, Zorn, Hass und Sehnsucht schreit er auf, windet sich vor Schmerzen, kaum auszuhalten! Was hat er nur getan? Sie ist weg, nie wieder wird er in ihren lieblichen Genuss kommen können. Verzweifelt reißt er sich die Brust auf, das Blut, das nun mit ihrem Blut vermischt ist, spritzt heraus. Er reißt sich die Gedärme heraus, die ihr Fleisch und ihre Haut verdauen. Er reißt sich seine Lungen heraus, mit dem Hauch seiner eigenen Küsse und schließlich mit einem lauten Seufzer reißt er sich sein Herz heraus.


Für eine Sekunde sieht er sein eigenes Herz in seiner Hand und erkennt ihr Gesicht darin. Tränen überfüllt senkt er sein Kopf zur Seite, sein Leib nun leblos, fällt sein Herz auf ihr Grab, das Blut versickert darin.

Ruhe in Frieden meine Geliebte, ruhe in Frieden!


Deines

Binde mich an dein Bett und du bindest mich an dein Herz!
Drücke mich so fest an dich, dass mir der Atem stockt!
Versenke deine Zähne in meiner Haut und zeig mir, wie sehr du nach mir hungerst!
Hinterlasse mir Wunden, Abdrücke und Bisse, sichtbar für alle, damit jeder sieht, wie sehr du mich verschlingen würdest!
Beobachte mich! Lass deine Augen nie von mir weichen! Zeige, wie sehr du mich begehrst, lass mich in dein Inneres blicken!
Fessle meine Hände, meine Beine, meinen Körper und ich werde dich mit meiner Sehnsucht berühren! Nach dir schreien!
Streiche mir nur einmal sanft über die Wange und ich werde mich dir hingeben!
Verbinde mir die Augen und nur dein Gesicht wird vor mir erscheinen.
Nenne mich dein Eigen und ich werde für immer dir gehören!

Ich schenke mich dir und nur dir.