Dienstag, 8. März 2011

Die Reise ins Licht


Ein Engel schwebte herab zu meinen Füßen,
er sprach: "Ich soll dich vom Lieben Gott grüßen".
Er lud mich ein mit ihm zu geh´n,
so sagte ich dem Diesseits Aufweiderseh´n.
Ganz sachte betrat ich die andere Welt,
in der die Liebe regiert und nicht das Geld.
Ich glitt durch den Tunnel, hin zum Licht,
da hörte ich wie eine Stimme zu mir spricht.
So betrat ich den hellen Lichterschein.
Christus selbst stand in dem goldenen Licht,
so sieht es also aus, das jüngste Gericht.
Lächelnd bat er mich näher zu kommen,
und berührte mich mit seinen Händen den frommen.
Mein Leben huschte noch einmal an mir vorbei,
ich erkannte was wichtig war und was einerlei.
Frieden legte sich über mein Herz,
vergessen ist Mühsal und Schmerz.
Zum letzten Mal sah ich meine Lieben

und habe ihnen folgendes ins Herz geschrieben:
Weint nicht um mich denn mir geht es gut,
lebt euer Leben mit neuem Mut.
Denkt in Liebe an mich, nicht mit Schmerz,
dadurch bricht ihr euch nur selber das Herz.
Seht´des Nachts die Sterne steh´n,
der kleine ganz links, 
von dem aus werd ich auf euch herunterseh´n.
Haltet zusammen, ganz sehr,
denn die erste Zeit ist immer besonderst schwer.
Galubt mir, ich werde auf euch warten,
dann geh´n wir gemainsam durch den Paradies-Garten.
Inzwischen verspricht mir ganz fest,
dass ihr euch nicht unterkriegen lässt.
Und nun ist es Zeit, ich sag´euch Adieu,
ich weiß es tut euch noch eine Zeitlang sehr weh.
Doch ich bin hier im Garten Eden,
ihr könnt, wenn ihr wollt, immer mit mir reden.

Von einer Freundin geschrieben: Andrea Bair

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