Donnerstag, 30. Juni 2011

schlafende Phantasie

Gedanken, Träume, alles durchzuckt mich. Kann nicht reagieren. Will da liegen, denken, Geschichten erfinden. Dort lebe ich in meiner Welt. 
Schaue meine Hand an, die blauen Adern - läuft da wirklich Blut? Sie sind so kalt. Mit starrenden Blick auf meinen Körper gerichtet - fast leblos.
Gehe in mich, schließe die Augen, sehe die orange-roten Farben der Sonne. Ist das wärme? Ich sehe sie nur, aber spüre sie nicht. Konzentriere mich, will sie festhalten, doch die Farben verschwimmen - weiße Blitze, dann lila und schwarz. 
Spüre nichts, alles weg - Zufriedenheit kehrt ein. Doch nicht lange! Meine Hände fangen zu zittern an. Gedanken verlaufen ineinander - zu viele Gedanken, um einen fertig zu denken und zu fühlen. 
Versuche es wieder - eine Geschichte zu erfinden. Träume meine Phantasie, fühle sie, alles ganz heftig. 
Nicht bewegen - festhalten. 
Mein Körper erwärmt sich, drücke ihn fest zusammen - ein lächeln auf den Lippen. 
Im Halbschlaf kurz erwacht und ich wusste, ich kann jetzt träumen und schlafen.


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